Kufen Pitters Fankurven-Blog
„Meinungen aus dem Bus und dem Block. Subjektiv, leidenschaftlich und nicht zwingend die offizielle Meinung des Vorstands.“
Herzlich Willkommen zum Auswärts-Heimspiel-Bericht!
Jode Dach, liebe Haie-Freunde!
Dat muss uns Kölnern erst einmal einer nachmachen: Wir fahren mit dem Bus zum Haimspiel – und feiern am Ende einen erstklassigen „Auswärtssieg“! Aber von vorne, denn wat war dat wieder für ein Spiel.
Am 12.09. ging es für uns Eishockeyfreunde gegen den KAC Klagenfurt in der CHL rund. Weil unsere gewohnte Arena belegt war und die CHL keinen Ausweichtermin rausrücken wollte oder konnte, wurde das "Haimspiel" kurzerhand nach Krefeld verlegt. Krefeld! Für uns verwöhnte Domstädter klingt dat natürlich erst mal nach einer echten Fernreise.
Unser Auswärtsfahrtenteam Herbert und Marcel hatte wie immer alles im Griff – und dat war auch nötig! Der Bus war bis auf den allerletzten Platz ausgebucht, die Warteliste lang wie die Schlange vorm Früh am Dom. Selbst unser gesamter Vorstand ließ sich dieses Spektakel nicht entgehen.
Die Hinfahrt? Ein Traum in Rot und Weiß. Ein paar leckere Kölsch, schockierend gute Laune, und zack – nach gefühlten fünf Minuten und gut 60 Kilometern waren wir schon da. Für viele von uns definitiv die kürzeste "Auswärtsfahrt" der Vereinsgeschichte!
Einkehr im Exil: Mo's Bikertreff & Stärkung
Vor Ort empfing uns direkt der Gastronomie-Inhaber „Mo“, auf dessen Parkplatz direkt an der Arena wir perfekt parken durften. Dat nenn ich mal rheinische Gastfreundschaft im Exil!
Das Spiel: 3:1 Sieg & Heimspiel-Atmosphäre
Das Spiel selber? Ein Fest! Mit einem geschmeidigen 3:1-Sieg schickten unsere Haie die Klagenfurter nach Hause. Und da wir nun mal in Krefeld waren, stimmten die mitgereisten Fans auf den Rängen einfach lautstark an: „Auswärtssieg! Auswärtssieg!“ Man muss die Feste schließlich feiern, wie sie fallen.
Die Rückfahrt mit Hindernissen
Die Rückfahrt... nun ja, sagen wir mal so: Sie war entschleunigt. Unser Bus hatte spontan beschlossen, die Entschleunigung des Lebens zu proklamieren und schaffte stolze 20 km/h Spitze. Ein Schneckenrennen war nix dagegen! Aber verhageln lassen wir uns die Laune dadurch natürlich nicht.
Unser Busunternehmen reagierte absolut erstklassig und schickte ruckzuck einen Ersatzbus. Da der Ersatzbus danach direkt weiter musste, war diesmal schon an der alten Heimat an der Lentstraße Endstation. Aber auch da ließ man niemanden im Regen stehen: Für alle, die weiter mussten, wurden blitzschnell zwei Großraum-Taxen besorgt. Ein riesiges Dankeschön an unser Busunternehmen für die schnelle und unkomplizierte Hilfe!
Fazit:
Ein Haimspiel in Krefeld, ein Auswärtssieg auf eigenem Wunsch-Zettel und eine Fahrt mit zwei verschiedenen Bussen plus zwei Taxen. Wer kann schon von sich behaupten, bei einer 60-Kilometer-Tour mehr Fahrzeuge verschlissen zu haben als wir anerkannte Tore geschossen haben?
Euer Kufen Pitter
Bildergalerie zur Fahrt nach Krefeld
Klicke auf ein Bild, um es groß zu öffnen und mit den Pfeiltasten weiterzuscrollen.